Gemüse Curry – einfaches Rezept in 30 Minuten

⏱ Zeit👥 Für✅ Fertigkeit
ca. 30 Minuten4 PersonenLeicht

Einleitung

Der Tag war lang. Zu viele Termine, zu viele Gedanken, zu wenig Zeit. Du kommst nach Hause, ziehst die Schuhe aus, hörst aus dem Kinderzimmer schon das leise „Ich hab Hunger…“. Dein Kopf rechnet: Was geht schnell, macht satt, ist halbwegs gesund und sorgt nicht für Diskussionen am Tisch?

Genau für solche Abende ist dieses Gemüse Curry da. Es ist warm, cremig, würzig, aber nicht kompliziert. Du brauchst keine exotischen Küchengeräte, keine stundenlange Vorbereitung und keine Nerven aus Stahl. Dieses Gericht passt sich deinem Alltag an, nicht umgekehrt. Es funktioniert nach der Arbeit, zwischen Hausaufgaben und Gute-Nacht-Ritual und fühlt sich trotzdem wie echtes Essen an. Kein Notfall-Toast, sondern ein Teller, der nach Zuhause schmeckt.

Was ist Gemüse Curry?

Gemüse Curry ist ein Gericht aus verschiedenen Gemüsesorten, die in einer würzigen Sauce sanft gegart werden. Die Basis bilden Gewürze wie Curry, Kurkuma oder Ingwer, dazu kommt oft Kokosmilch oder eine andere cremige Flüssigkeit. Das Ergebnis ist ein harmonisches Zusammenspiel aus Gemüse, Würze und Wärme.

Seinen Ursprung hat das Curry in der asiatischen Küche, vor allem in Indien und Südostasien. Dort steht Curry für Vielfalt, Alltagstauglichkeit und Anpassungsfähigkeit. Genau das macht Gemüse Curry auch hier so beliebt. Familien lieben es, weil es sättigt, bunt aussieht, gesund ist und sich ganz leicht an unterschiedliche Geschmäcker anpassen lässt. Mild oder würzig, cremig oder leicht, immer zuverlässig.

Zutaten für Gemüse Curry

ZutatMenge
Paprika (rot & gelb)2 Stück
Zucchini1 Stück
Karotten2 Stück
Brokkoli1 kleiner
Zwiebel1 große
Knoblauch2 Zehen
Kokosmilch400 ml
Currypaste oder Currypulver1–2 TL
Öl2 EL
Salznach Geschmack
Pfeffernach Geschmack
Gemüse Curry einfach erklärt: Zutaten, Varianten mit oder ohne Kokosmilch und ein schnelles Rezept, das du in nur 30 Minuten zubereitest.

Schritt-für-Schritt Anleitung

Vorbereitung

Wasche das gesamte Gemüse gründlich. Schäle Karotten und Zwiebel. Schneide Paprika, Zucchini und Karotten in mundgerechte Stücke. Teile den Brokkoli in kleine Röschen. Hacke Knoblauch fein und schneide die Zwiebel in Würfel. Alles bereitstellen, damit später kein Stress entsteht.

Basis anbraten

Erhitze das Öl in einer großen Pfanne oder einem breiten Topf auf mittlerer Stufe. Gib die Zwiebel hinein und brate sie glasig an. Füge den Knoblauch dazu und rühre kurz um, bis es aromatisch duftet. Achte darauf, dass nichts braun wird.

Gemüse garen

Gib zuerst die Karotten in die Pfanne, da sie etwas länger brauchen. Nach zwei Minuten folgen Paprika, Zucchini und Brokkoli. Rühre alles gut durch und brate das Gemüse kurz an. Es darf Farbe bekommen, soll aber noch Biss haben.

Würzen und köcheln

Rühre die Currypaste oder das Currypulver unter das Gemüse. Gieße die Kokosmilch dazu und vermische alles gründlich. Würze mit Salz und Pfeffer. Reduziere die Hitze und lasse das Curry etwa 15–20 Minuten sanft köcheln, bis das Gemüse weich ist und die Sauce cremig.

Abschmecken

Probiere das Gemüse Curry und passe die Würze an. Wenn du es milder magst, gib einen Schuss Wasser oder extra Kokosmilch dazu. Wenn du mehr Tiefe willst, passt ein Spritzer Zitronensaft oder etwas Ingwer sehr gut.

💡 Mein persönlicher Geheimtipp

An einem dieser typischen Abende, an denen einfach alles gleichzeitig passiert, habe ich das Curry einmal viel zu scharf gewürzt. Die Kinder haben skeptisch geschaut, ich war genervt, der Hunger groß. Oma hat damals nur gelächelt, einen großen Löffel Joghurt untergerührt und gesagt: „Kochen ist kein Wettbewerb.“

Seitdem weißt du: Ein Esslöffel Joghurt, Frischkäse oder Sahne rettet jedes Curry. Die Schärfe wird sanft, die Sauce noch cremiger und alle sind wieder entspannt. Genau solche kleinen Tricks machen den Unterschied zwischen Stress und Genuss.

Variationen & Tipps

Dieses Gemüse Curry ist ein echtes Chamäleon. Du kannst es immer wieder neu erfinden, ohne neu nachdenken zu müssen.

Veggie & Vegan
Das Rezept ist vegetarisch. Für die vegane Variante achtest du einfach darauf, eine vegane Currypaste zu verwenden.

Mild für Kinder
Nutze weniger Curry und mehr Kokosmilch. Alternativ rührst du am Ende etwas Joghurt unter oder servierst ihn separat.

Noch schneller
Verwende tiefgekühltes Gemüse. Es spart Zeit und funktioniert hervorragend im Curry.

Günstige Variante
Nimm saisonales Gemüse oder das, was im Kühlschrank liegt. Kartoffeln, Blumenkohl oder Erbsen passen perfekt.

Beilagen
Reis ist der Klassiker. Naanbrot, Couscous oder Bulgur funktionieren genauso gut.

Aufbewahrung
Im Kühlschrank hält sich das Curry luftdicht verpackt bis zu zwei Tage.

Einfrieren
Das Gemüse Curry lässt sich problemlos einfrieren. Ideal für stressige Tage, an denen nichts mehr geht.

Tipp für Mamas & Vielbeschäftigte

Schneide das Gemüse schon am Wochenende vor und bewahre es portionsweise im Kühlschrank auf. Unter der Woche brauchst du dann nur noch eine Pfanne und 20 Minuten. Alternativ kochst du direkt die doppelte Menge und frierst eine Portion ein. Dein zukünftiges Ich wird dankbar sein

FAQ zu Gemüse Curry

Wie lange hält sich Gemüse Curry im Kühlschrank?
Gemüse Curry bleibt gut verschlossen bis zu zwei Tage frisch. Der Geschmack wird oft sogar intensiver, weil die Gewürze Zeit haben, sich zu entfalten. Achte darauf, es vor dem Verzehr gut zu erhitzen.

Kannst du Gemüse Curry einfrieren?
Gemüse Curry lässt sich sehr gut einfrieren. Die Konsistenz bleibt cremig, besonders mit Kokosmilch. Nach dem Auftauen langsam erhitzen und gut umrühren.

Ist Gemüse Curry für Kinder geeignet?
Gemüse Curry ist ideal für Kinder, wenn du es mild würzt. Weniger Curry, mehr Kokosmilch und optional Joghurt machen es besonders sanft. So essen auch skeptische Kinder gern mit.

Welche Beilage passt zu Gemüse Curry?
Zu Gemüse Curry passt Reis am besten, weil er die Sauce gut aufnimmt. Auch Brot, Couscous oder Quinoa sind eine tolle Alternative und bringen Abwechslung auf den Teller.

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Fazit

Dieses Gemüse Curry schenkt dir genau das, was im Alltag oft fehlt: Ruhe, Wärme und ein gutes Gefühl am Tisch. Du stehst nicht lange in der Küche, du zauberst trotzdem etwas, das alle satt und zufrieden macht. Probierst du es heute Abend aus und machst dir den Feierabend ein kleines Stück leichter?

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